Kanun

Nach Abschluss der Abteilung für Instrumentalausbildung des ITU State Turkish Music Conservatory absolvierte Halili das Advanced Program der gleichen Abteilung und studierte Kanun bei M. İhsan ÖZER und Prof. Şehvar BEŞİROĞLU. Dann ging er an die türkische Musikabteilung des Haliç University Social Sciences Institute, wo er seinen Master-Abschluss machte und noch immer bei Prof. Erol DERAN promovierte, mit dem Istanbul Music and Sema Ensemble spielte und zusammen mit Kani KARACA an Konzerten in Großstädten in ganz Europa und Nordamerika teilnahm. Von 2008-2010 spielte er mit dem Türkischen Musikensemble des Istanbul Municipal City Orchestra auf dem Kanun, ist immer noch Dozent am ITU State Turkish Music Conservatory, Instrument Performing Dept. 2008 nahm er an vielen Konzerten und Projekten teil, darunter dem SUFI | BACH, Jazz Caravanserai, Istanbul Oriental Ensemble Projekte mit Burhan ÖCAL. Er spielte im Orchester der Mozartoper „Saray: Mozart alla Turca“ in Wien (2006).
Er spielte im Projekt „Symphony and Hymns“, das von Oğuzhan BALCI ins Leben gerufen und vom Staatlichen Symphonieorchester Çukurova unter der Leitung von Emin Güven YAŞLIÇAM gespielt wird. Das ITU Chamber Orchestra, die Istanbul Philharmonie und das Bursa State Symphony Orchestra sind weitere Orchester, mit denen er zusammenarbeitete. Er spielte in CD-Projekten mit dem Istanbul Turkish Classical Music Ensemble (2005).
Im Jahr 2009 spielte er die Uraufführung des ersten symphonischen Stückes -Istanbul Memories- das für Kanun geschrieben wurde. Das Stück wurde von dem Dirigenten und Komponisten Oğuzhan BALCI geschrieben, es wird im Young Euro Classic Festival, Berlin Konzert-Haus unter der Leitung von Cem MANSUR gespielt. Seit 2012 ist er Mitglied des „Kudsi ERGUNER Ensemble“ und spielte in Brasilien, Norwegen, Belgien und Libanon. Er nahm in Deutschland mit dem „ECHO CLASSIC“-Preisträger „Pera Ensemble“ eine CD auf und spielte in Deutschland, Crotia und Norwegen. Zwischen 2013-2015 wurde „Elif Makamı“ in einem Spezialkanal ausgestrahlt, Solist war Elif GÜREŞÇİ und HALİLİ übernahm die künstlerische Leitung. Im Jahr 2013 begleitete er das Konzert „And the Waltz Goes on Tour“ des weltberühmten Geigers André RIEU in Istanbul. Im Jahr 2014 war er Mitglied einer Gruppe, die von polnischen und türkischen Musikern gegründet wurde. Und spielte „Szymanowski ad Orientem“ zum 600. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Türkei und Polen. Er begleitete den bekannten türkischen Komponisten und Pianisten Fazıl SAY Japan Tour 2014. Mit dem Tokyo Symphony Orchestra spielte er 2015 die japanische Erstaufführung „Istanbul Symphony“, mit dem „Kudsi ERGUNER Ensemble“ im IV. Abschlusskonzert des Mugham Festivals, das von der aserbaidschanischen Regierung organisiert wurde. Im selben Jahr spielte er erneut SAYs „Istanbul Symphony“ mit dem „Brandenburgischen Staatsorchester“ unter der Leitung von Howard GRIFFITHS.

Im Jahr 2015 wurde er von der Qatar Music Academy (QMA) nach Doha eingeladen, die von der Qatar Foundation unterstützt wird, er gab Workshops und Meisterkurse. Noch im selben Jahr gab es ein Konzert mit dem bekannten armenischen Volksmusiksänger Onnik DİNKJİAN und dem Oud-Spieler Ara DİNKJİAN in Diyarbakır, Berlin, Wuppertal und İstanbul. Teilnahme am „Europalia Arts Festival 2015“, das von der Europäischen Union und dem T.C. Kulturministerium unterstützt wird. Konzerte mit den Projekten „İstanbul Soloists“, „İstanbul Songs“ und „Ottoman Drums“ in Belgiım, Holland und Frankreich. Teilnahme an der feierlichen Eröffnung des „Diyanet Center of America“, wird von der Republik Türkei in den USA / Washington – Maryland organisiert und gebaut. (2016-April) Neben dem Spielen von Kanun im klassischen Stil in türkischer und osmanischer Musik hat Halili auch das Kanun-Spiel im unkonventionellen Stil erweitert, einschließlich, aber nicht beschränkt auf zeitgenössische und westliche klassische Musik, Ladino, Rembetico. In seinem Atelier erlebt und experimentiert er weiterhin die Verwendung von Kanun in verschiedenen Musikstilen wie Jazz, Pop etc. und das alles in seinem Atelier.

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