Die „Mehrstimmigkeit“ des kulturellen Lebens in Europa und insbesondere in Deutschland wird durch unser transkulturelles Orchester bereichert. Musik kennt keine Grenzen und Sprachbarrieren und baut Brücken zwischen Menschen – unabhängig von ihrer Nationalität, ihrer Religion oder ihrem kulturellen Hintergrund.
Doch leider ist das Kulturleben während der Pandemie zum Stehen gekommen. Wir wissen Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen, und dennoch:

… standen und stehen wir vor Landesgrenzen, die längst überwunden und geöffnet waren. Wir speisen alleine und berühren Freunde und Verwandte nur noch über eine Bildschrimoberfläche. Wir brauchen kulturellen Austausch für kulturelle Verständigung und Verständnis mehr denn je, jetzt da sich Deutschland auf einen erschreckenden Stillstand interkultureller Kommunikation zubewegt.

Umso wichtiger sind Konzepte und Perspektiven, wie es nach Corona weitergehen soll.

Alles was wir sagen ist gebt Frieden eine Chance. John Lennon

Musik verbindet scheinbar unüberwindliche Positionen, ist nicht von sprachlichen Missverständnissen abhängig und kann eine gewisse Art des Denkens und Handelns schulen, welche nicht in dialektischen Mustern gefangen bleibt.
Das PERA ENSEMBLE führt in diese Denk-und Hörwelten ein und zeigt auf, wie stark die Kraft der Musik unsere Entscheidungs- und Meinungsbildung beeinflussen kann.

Das Pera Ensemble geht nun den nächsten wichtigen Schritt in seinem künstlerischen Werdegang. Gemeinsame Projekt z.B. mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zeigen auf, dass das Pera Ensemble zukunftsorientierte Projekte auf den Weg bringen kann. Gewonnene Erfahrungen der letzten 20 Jahre prädestinieren uns, neue Projekte und Modelle mit Leuchtturmwirkung zu entwickeln und diese effizient zu realisieren.

 

Unser Ziel ist es, ein transkulturelles Orchester mit Sitz in München zu etablieren, das ein Beispiel für die ganze Republik und Europa sein kann. Musik als Model für eine mehrstimmige Gesellschaft.