1219 – The Saint and the Sultan

800 Jahre-Begegnung des Sultan Al Kamil mit Franz von Asisi in Damietta

Im Jahr 1219 war Franziskus ins Nildelta gereist, in einer Situation, in der Hass und Krieg zwischen Christen und Muslimen herrschte. In den Jahren zuvor zogen Hassprediger durch Europa. Sie versprachen den Unterstützern eines Kreuzzuges gegen die Muslime das Paradies und Kritikern ewige Verdammnis. Sie schürten Vorurteile und haben Feindschaft gesät.
In einer Gefechtspause ging Franziskus also vom Lager der Kreuzfahrer aus ins Lager der Muslime. Er traf den Sultan, sprach mit ihm und wurde ein paar Tage später unter muslimischem Militärschutz zurück in das Lager der Christen geleitet.
Franziskus hat bei dieser Begegnung und im Lager der Muslime viel gelernt. Er hat muslimische Glaubenspraxis erlebt und er hat diese Erfahrungen in praktisches Handeln umgesetzt.

Musik des Mittelalters, Lauda und Gesänge über Franziskus. Lieder der Kreuzfahrer, Friedrich der Staufer in Palermo und Sufigesänge.

Ensemble:

Mehmet C. Yesilcay-Lauten, musikalische Leitung
Enea Sorini-Gesang
Bejamin Idriz-Gesang
Mazen Mohsen-Gesang
Volkan Yımaz-Ney
Serkan Mesut Halili-Kanun
Enes Durceylan-Rebab, Perkussion
Giovannangelo de Gennaro-Viella, Drehleier, Zurna
Corina Marti-Organetto, Flöten
Chor St. Anna

In Zusammenarbeit mit OCCURSO, Erzdiözese München und Freising, Franziskaner München und weiteren Organisationen

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  • Date4. Oktober 2020
  • Time20.00
  • AddressCarl-Orff Saal Gasteig München
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Psalm 23

Auftritt beim 37. Ev. Kirchentag in Dortmund

Donnerstag | 20. Juni 2019 | 19:30 Uhr

Stahlhalle der DASA | Friedrich-Henkel-Weg 1-25 | Dortmund

»Der Herr ist mein Hirte …«: Der Interreligiöse Chor Frankfurt stellt diesmal mit dem 23. Psalm den wohl bekanntesten Psalm der Bibel in den Mittelpunkt seines Konzerts. Für viele Menschen ist der »Psalm vom guten Hirten« ein persönliches Vertrauenslied. In G“tt einen Hirten und einen Gastgeber zu haben, das sind Bilder, die auch im Unglück tragen können: »… fürcht’ ich kein Leid, denn du bist mit mir«. Aber wie weit reicht dieses Vertrauen auch im politischen und gesellschaftlichen Leben? Und außerdem: wie verhält sich dieses »du bist mit mir« von Psalm 23 zu Psalm 22, der fragt: »warum hast du mich verlassen?« Wer sich auf Psalm 23 einlässt, kann nicht ausblenden, dass Menschen auch die Abwesenheit G“ttes kennen.

Im Konzert werden Vielstimmigkeit im Klang und Vielfarbig- keit im Glauben hörbar. Der Chor singt Musik der jüdischen Kultur: u. a. traditionelle, chassidische und synagogale Melodien bis hin zu einer zeitgenössischen Vertonung des New Yorker Chasans Gerald Cohen. Aus der christlichen Tradition reicht das Spektrum von Kompositionen aus dem 18./19. Jahrhundert (u. a. Louis Spohr, Franz Schubert) bis hin zu Gospel und Bobby McFerrin. Zudem überrascht der Chor wieder mit der Uraufführung einer Neukomposition zu muslimischen Texten, die mit Psalm 23 korrespondieren, diesmal von Mehmet C. Yeşilçay, der mit Osmanischer Musik, Sufi-Musik und barocker Musik aus Orient und Okzident seines Pera Ensembles bekannt wurde.

Heike Heilmann Sopran | Daniel Lager Countertenor, Fabian Kelly Tenor, Florian Küppers Bass
Rita William arabischer Gesang | Rageed William Ney
Mehmet Yeşilçay Komposition und Oud
Samuel Dobernecker Klavier und Orgel
Interreligiöser Chor Frankfurt
Bettina Strübel Evangelische Kantorin, Frankfurt am Main, Chasan Daniel Kempin Jüdischer Kantor, Frankfurt am Main

Konzertflyer Ps23

Psalm 23

13. Frankfurter Tehilim-Psalmen-Projekt

Konzert
Donnerstag | 13. Juni 2019 | 19:30 Uhr

Jüdisches Gemeindezentrum | Savignystraße 66 | Frankfurt am Main

»Der Herr ist mein Hirte …«: Der Interreligiöse Chor Frankfurt stellt diesmal mit dem 23. Psalm den wohl bekanntesten Psalm der Bibel in den Mittelpunkt seines Konzerts. Für viele Menschen ist der »Psalm vom guten Hirten« ein persönliches Vertrauenslied. In G“tt einen Hirten und einen Gastgeber zu haben, das sind Bilder, die auch im Unglück tragen können: »… fürcht’ ich kein Leid, denn du bist mit mir«. Aber wie weit reicht dieses Vertrauen auch im politischen und gesellschaftlichen Leben? Und außerdem: wie verhält sich dieses »du bist mit mir« von Psalm 23 zu Psalm 22, der fragt: »warum hast du mich verlassen?« Wer sich auf Psalm 23 einlässt, kann nicht ausblenden, dass Menschen auch die Abwesenheit G“ttes kennen.

Im Konzert werden Vielstimmigkeit im Klang und Vielfarbig- keit im Glauben hörbar. Der Chor singt Musik der jüdischen Kultur: u. a. traditionelle, chassidische und synagogale Melodien bis hin zu einer zeitgenössischen Vertonung des New Yorker Chasans Gerald Cohen. Aus der christlichen Tradition reicht das Spektrum von Kompositionen aus dem 18./19. Jahrhundert (u. a. Louis Spohr, Franz Schubert) bis hin zu Gospel und Bobby McFerrin. Zudem überrascht der Chor wieder mit der Uraufführung einer Neukomposition zu muslimischen Texten, die mit Psalm 23 korrespondieren, diesmal von Mehmet C. Yeşilçay, der mit Osmanischer Musik, Sufi-Musik und barocker Musik aus Orient und Okzident seines Pera Ensembles bekannt wurde.

Heike Heilmann Sopran | Daniel Lager Countertenor | Fabian Kelly Tenor | Florian Küppers Bass
Rita William arabischer Gesang | Rageed William Ney
Mehmet Yeşilçay Komposition und Oud
Samuel Dobernecker Klavier und Orgel
Interreligiöser Chor Frankfurt
Bettina Strübel Evangelische Kantorin, Frankfurt am Main, Chasan Daniel Kempin Jüdischer Kantor, Frankfurt am Main

Konzertflyer Ps23

Hegire-Mekka nach Medina

Pera Ensemble
Mitglieder der Münchner Symphoniker
Mehmet C. Yeşilçay, Leitung

Von Mekka nach Medina
für Solisten, orientalische Instrumentalisten
und Kammerorchester (Uraufführung)

»Wer das Dichten will verstehen | Muß ins Land der Dichtung gehen | Wer den Dichter will verstehen | Muß in Dichters Lande gehen.« Goethe ist ein fiktiver Reisender, der seinen Traum vom Orient im Geiste reflektiert und im »West-östlichen Divan« in Verse schmückt. Das eigens für den Heidelberger Frühling entwickelte, vom Leitgedanken »Unterwegs« inspirierte Programm »Von Mekka nach Medina« will den Traum vom Orient in einer neuen Dimension dem Publikum unserer Tage näherbringen. Mit Gedichten von Johann Wolfgang von Goethe, Rainer Maria Rilke, Friedrich Rückert und Muhammad Iqbal, dem großen islamischen Gelehrten und Poeten, der in Heidelberg studierte.

Im Anschluss: »Zugabe« Jörg Tröger im Gespräch mit Mehmet C. Yeşilçay (Hörsaal 14)

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

https://www.heidelberger-fruehling.de/heidelberger-fruehling/programm/veranstaltung/?id=33586

1219 – The Saint and the Sultan-leider abgesagt

800 Jahre-Begegnung des Sultan Al Kamil mit Franz von Asisi in Damietta

Im Jahr 1219 war Franziskus ins Nildelta gereist, in einer Situation, in der Hass und Krieg zwischen Christen und Muslimen herrschte. In den Jahren zuvor zogen Hassprediger durch Europa. Sie versprachen den Unterstützern eines Kreuzzuges gegen die Muslime das Paradies und Kritikern ewige Verdammnis. Sie schürten Vorurteile und haben Feindschaft gesät.
In einer Gefechtspause ging Franziskus also vom Lager der Kreuzfahrer aus ins Lager der Muslime. Er traf den Sultan, sprach mit ihm und wurde ein paar Tage später unter muslimischem Militärschutz zurück in das Lager der Christen geleitet.
Franziskus hat bei dieser Begegnung und im Lager der Muslime viel gelernt. Er hat muslimische Glaubenspraxis erlebt und er hat diese Erfahrungen in praktisches Handeln umgesetzt.

Musik des Mittelalters, Lauda und Gesänge über Franziskus. Lieder der Kreuzfahrer, Friedrich der Staufer in Palermo und Sufigesänge.

Ensemble:

Mehmet C. Yesilcay-Lauten, musikalische Leitung
Enea Sorini-Gesang
Bejamin Idriz-Gesang
Mazen Mohsen-Gesang
Volkan Yımaz-Ney
Serkan Mesut Halili-Kanun
Enes Durceylan-Rebab, Perkussion
Giovannangelo de Gennaro-Viella, Drehleier, Zurna
Corina Marti-Organetto, Flöten
Chor St. Anna

5. Juni 2019, 20 Uhr. St. Anna im Lehel. St.-Anna-Straße 21A, 80538 München

In Zusammenarbeit mit OCCURSO, Erzdiözese München und Freising, Franziskaner München und weiteren Organisationen

Levante

Pasinger Fabrik München

Konzert
25.7.2019
19.00 Uhr

Open Air im Park des Ebenböckhauses
bei schlechtem Wetter im Flöz des Hauses

Eintritt: 18,- €
Ermäßigt: 15,- €

1219 – The Saint and the Sultan

800 Jahre-Begegnung des Sultan Al Kamil mit Franz von Asisi in Damietta

Im Jahr 1219 war Franziskus ins Nildelta gereist, in einer Situation, in der Hass und Krieg zwischen Christen und Muslimen herrschte. In den Jahren zuvor zogen Hassprediger durch Europa. Sie versprachen den Unterstützern eines Kreuzzuges gegen die Muslime das Paradies und Kritikern ewige Verdammnis. Sie schürten Vorurteile und haben Feindschaft gesät.
In einer Gefechtspause ging Franziskus also vom Lager der Kreuzfahrer aus ins Lager der Muslime. Er traf den Sultan, sprach mit ihm und wurde ein paar Tage später unter muslimischem Militärschutz zurück in das Lager der Christen geleitet.
Franziskus hat bei dieser Begegnung und im Lager der Muslime viel gelernt. Er hat muslimische Glaubenspraxis erlebt und er hat diese Erfahrungen in praktisches Handeln umgesetzt.

Musik des Mittelalters, Lauda und Gesänge über Franziskus. Lieder der Kreuzfahrer, Friedrich der Staufer in Palermo und Sufigesänge.

Ensemble:

Mehmet C. Yesilcay-Lauten, musikalische Leitung
Enea Sorini-Gesang
Bejamin Idriz-Gesang
Mazen Mohsen-Gesang
Volkan Yımaz-Ney
Serkan Mesut Halili-Kanun
Enes Durceylan-Rebab, Perkussion
Giovannangelo de Gennaro-Viella, Drehleier, Zurna
Corina Marti-Organetto, Flöten
Chor St. Anna

11. Juni 2019, 20 Uhr. St. Anna im Lehel. St.-Anna-Straße 21A, 80538 München

In Zusammenarbeit mit OCCURSO, Erzdiözese München und Freising, Franziskaner München und weiteren Organisationen

Timur & Bayezid

Händelfestspiele Halle.

Eine Neubearbeitung von Mehmet C. Yeşilçay nach Händel und Gasparini

Kampf der beiden Titanen Bajazet und Timur aus einer neuen Sicht, authentisch, aufregend und hochaktuell.

31. Mai 2020 in Halle

 

Divan. Goethe verbindet

Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums west-östlicher Divan von Johann Wolfgang von Goethe

Eine Komposition von Mehmet C. Yeşilçay für Orchester, orientalische Instrumente, Gesangssolisten Sprecher und Chor
Pera Ensemble mit den Münchner Symphonikern unter der Leitung von Olivier Tardy. Martina Koppelstetter Dramaturgie