Valer Barna-Sabadus
Gesang
Geboren wurde Valer
Barna-Sabadus 1986 in Arad -(Banat) in Rumänien und kam als Spätaussiedler nach
Deutschland, wo er sich bereits seit 1991 aufhält. Er ist in einer
Musikerfamilie aufgewachsen und erhielt hier seine erste musikalische
Ausbildung (Klavier, Geige). Im Alter von 17 Jahren wurde
er an der Hochschule für Musik und Theater in München aufgrund seiner
besonderen Begabung aufgenommen und erhielt 2004 – 2006 als Jungstudent
Unterricht im Fach Gesang, Stimmlage Countertenor bei Prof. Gabriele Fuchs.
Seit Okt. 2006 ist er
Vollstudent und befindet sich zur Zeit im 7. Semester, Fachrichtung
Konzertgesang/ Operngesang. Neben der erfolgreichen
Mitwirkung in zahlreichen Konzerten inner- und außerhalb der Hochschule, sang er bereits 2007 als 21-jähriger
die Titelrolle Rinaldo in Haendel`s
gleichnamiger Oper in St. Pölten mit dem Barockensemble Capella
Incognita. Als Mitglied der Bayerischen
Theaterakademie “August Everding“ war er
bereits in mehreren Opernproduktionen zu hören, u.a. bei dem
Theaterfestival Spielart in der Produktion “Treffen“ als Schauspieler und Sänger, zudem bei
der Barocknacht Olching als Endimione in G. A. Bernabeis Kammeroper “Diana Amante“ und als Puck in Henry Purcell`s Singspiel “The Fairy Queen“ als Open Air – Projekt mit dem Niederbayerischen
Kammerorchester.
Außerdem übernahm er bei der Wiedereröffnung der
Reaktorhalle in München die Rolle des
Toten Gretchen
in Jan Müller- Wieland`s Traumszenen “Aventures Faust“(UA). In 2009 debütierte er als 23-jähriger bei
den Salzburger Pfingstfestspielen
in der Rolle des Adrasto
in Niccolò Jommelli`s “Demofoonte“
unter dem Dirigat von Riccardo Muti und der Regie von Cesare Lievi mit dem Orchestra
Giovanile Luigi Cherubini“ als Koproduktion mit dem Ravenna Festival und der Opéra National de Paris,
wobei ihn das weltbekannte Musikforum „Musical America“ anschließend zum “Künstler des Monats“ auszeichnete. Unmittelbar
danach sang er in einer weiteren Jommelli Oper - “Didone abbandonata“ - den Enea
bei einem Open -Air auf Schloss Solitude
in Stuttgart mit der Klassischen Philharmonie Stuttgart unter Frieder Bernius und der Regie von Nelly
Danker.
Im
Herbst 2009 übernahm er die Titelrolle
in Vivaldi`s Oper “Orlando furioso“ unter der musikalischen Leitung von Michael Hofstetter und
der Inszenierung von Christof Nel
mit der Neuen Hofkapelle München als Projekt der Bayerischen Theaterakademie
mit dem Prinzregententheater. Zukünftige
Engagements führen den jungen
Countertenor nach Schwetzingen zum Mozart- Sommer 2010, wo er in der Oper “La clemenza di Tito“ als Sesto
unter Dan Ettinger und der Regie von Günter Krämer erscheinen wird. Des
Weiteren debütiert er Herbst 2010 an der Oper Frankfurt als Ruggiero in der
Oper “Orlando furioso“ von A.
Vivaldi unter der musikl. Leitung von Andrea Marcon und der Regie von David
Bösch. An
diese Oper wird er in der Spielzeit 2012/13 zurückkehren in Cavalli`s “La
Calisto“ in der Rolle des Endimione. Auch als
Oratorium/Konzertsänger hat sich Valer Barna-Sabadus bereits einen Namen
gemacht: So konzertierte er beispielsweise schon mit dem
Georgischen Kammerorchester, den Bad Reichenhaller Philarmonikern, der
Hofkapelle München und den Banater Philharmonikern. Anlässlich der Ingolstädter
Orgeltage entstanden mit ihm mehrere CD- Aufnahmen: u.a.
als Gesangssolist bei dem Werk “Omnia“ von R.M.Helmschrott (UA), die bei dem Label Guild erscheinen wird. Valer
Barna-Sabadus ist Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.


