La Fête du Sérail

Musik aus Europa und dem osmanischen Harem des 18. Jh.

Nichts faszinierte das 18 Jh. mehr als die Vorstellungen des
Serails und damit verbunden die Kultur des Harems.
Rauschende Feste, Wohlgerüche und Luxus prägten die
Vorstellung. In dieser Zeit herrschten die Frauen im Harem,
wurden in Musik, Dichtung, Rhetorik und Wissenschaft
ausgebildet und waren nicht Objekte der reinen Begierde.
Frauen, wie Dilhayat Kalfa komponierten und befassten sich
sehr intensiv mit der Kultur des christlichen Europas.
Im christlichen Europa wusste eigentlich niemand, was im
Harem wirklich geschah. So entstanden eben Geschichten
und Mythen.
Der Harem hat seinen Zauber immer noch bewahrt; er ist das
Synonym für den Begriff Orient. Das Ballett La Fête du Sérail von
Cannabich spielt mit diesem Thema. Ebenfalls beschäftigt
sich Mozart in seiner Zaide mit diesem Sujet. Im Rahmen
des Programms Fête du Sérail werden Wunsch und Wirklichkeit
gegenübergestellt und von einem Märchenerzähler zu einem Hör-,
und Seherlebnis verbunden. Tanz, Musik und Gesang, Märchen
und Lyrik verbinden sich sich zu einem Fest der Sinne.

Programm:

Werke von,
Cannabich: La Grande Fete du Sérail
Mozart : Zaide
Dilhayat Kalfa
Ali Ufki/Bobowski
Selim III.

Besetzung:

Ensemble L´Arte del Mondo
Pera Ensemble
3 Sänger ( zwei europ. und ein türk. Sänger )

Leitung Werner Ehrhardt

Pera Ensemble:

Mehmet C. Yeşilçay: UD; M. Ihsan Özer: KANUN; Volkan Yilmaz: NEY; Serdar Bişiren: PERKUSSION; Bekir Ünlüataer: GESANG

 
Cannabich Nr 3  

 

Konzertbilder:

Gomatz

Zaide, Sultan, Pera-Ensemble

Sultan

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