Sandra Sinsch

Oboe und Blockflöte

Sandra Sinsch stammt aus Saarbrücken und wurde bereits mit 14 Jahren Jungstudentin in der Oboenklasse von Winfried Liebermann an der Staatlichen Hochschule für Musik Mannheim, wo sie später auch das Orchestermusikstudium aufnahm. Kurz nach dem Abitur erhielt sie ihr erstes Engagement im Staatorchester Rheinische Philharmonie und war danach als Solo-Oboistin unter anderem bei der Neuen Philharmonie Westfalen tätig. Sie war Preisträgerin des Wettbewerbes der Yamaha Music Foundation of Europe.

Der Mangel an kreativem Gestaltungsspielraum in einem Kulturorchester einerseits sowie die Faszination für Alte Musik auf der anderen Seite führten schließlich zu einer kompletten Korrektur des künstlerischen Profils: Sandra nahm ihre Ausbildung auf historischen Oboeninstrumenten bei Carole Wiesmann an der Schola Cantorum Basiliensis sowie bei Ann-Kathrin Brüggemann am Conservatoire Strasbourg und dem Institut für Alte Musik der Musikhochschule Trossingen auf. Weitere wichtige Impulse erhielt sie am Centre européen de recherche et de pratique musicale de l'Abbaye aux Dames in Saintes, wo sie im Jeune Orchestre Atlantique als Solooboistin unter Philippe Herreweghe musizierte. Sandra ist freiberuflich als Oboistin auf barockem, klassischem und frühromantischem Instrumentarium unter anderem mit Ensembles wie Le Concert Lorrain, Lauttencompagney Berlin, l’arpa festante, Das Neue Orchester zu hören und hat bei diversen Rundfunk- und CD-Produktionen mitgewirkt.

Sandra Sinsch war Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und erhielt 2007 einen Förderpreis im Alte Musik-Wettbewerb des Saarländischen Rundfunks (SR). Neben ihrer Konzerttätigkeit arbeitet sie auch als freie Journalistin und Autorin im Kulturbereich.